Alles zum Thin Client Futro S400 von Fujitsu Siemens Computers

Der Futro S400 ist ein Thin Client, der am Lehrstuhl eingesetzt wurde. Er zeichnet sich durch seinen nichtvorhandenen Geräuschpegel und sein kompaktes Format aus.

Eine Kurzanleitung findet man in den Attachments dieser Seite.

Futro S400 Thin Client

Betriebssysteme

Normalerweise ist der Futro S400 mit einem Windows XP Embedded, einer modulierten Version von Windows XP Professional, ausgestattet. Da das Gerät keine integrierte Festplatte hat, läuft das Betriebssystem auf einer 512 MB großen CF-Karte. Da der Futro jedoch mit einem kompletten XP Professional und auch zusätzlich Linux laufen soll, haben wir das Gerät um eine 40 GB große interne 2,5 Zoll HDD im Eigenbau erweitert. Dazu mehr unter dem Abschnitt "Den Futro um eine Festplatte erweitern".

Die Installation von Windows XP lief problemlos. Treiber für LAN, Audio und Video mussten jedoch manuell installiert werden, dazu mehr im Abschnitt "Benötigte Treiber".

Eine Debian Installation war problemlos möglich. Eine manuelle Installation des Realtek-LAN-Treibers war hier nicht nötig.

Benötigte Treiber

Hat man Windows XP installiert, ist noch die manuelle Installation einiger Treiber notwendig. Treiber für Audio, Video und LAN befinden sich im Attachment dieser Seite. Diese einfach per USB Stick auf den Futro laden und dort installieren. Diese Treiber sind nötig (dazu die passenden Links):

Den Futro um eine Festplatte erweitern

Da der Thin Client nur über eine 512 MB große CF-Karte verfügt, haben wir eine interne 40 GB 2,5 Zoll HDD eingebaut. An dieser Stelle gibt es eine kleine Anleitung dafür. Benötigt werden:

  • eine Festplatte: intern, 2.5 Zoll
  • Adapter: für 2.5"-IDE-Festplatten zum Anschluss an 40pol. IDE-Kabel
  • möglichst kurzes IDE-Kabel (kürzestes im Moment 45 cm)
  • Schrumpfschlauch (gibts im Labor im zweiten Stock)
  • 4 Tesa Posterstrips

1. Vom Strom trennen! Sämtliche Kabel abziehen. Das Gerät öffnen:
Futro S400: Gehäuse öffnen

2. Den 5V-Ausgang des Mainboards anzapfen
Da man für die Festplatte Strom braucht und das Mainboard keinen Anschluss für einen Molex-Stecker bietet, muss man auf den 5V-Ausgang des Mainboards des Futro ausweichen. Dazu muss man die beiden Kabel, die den oben aufgeführten Adapter mit dem Molexstecker verbinden, aus dem Molexstecker herauslösen. Mit ein wenig Feingefühl lassen sich die Kabel (inklusive der Klemmen) relativ einfach aus dem Stecker herausdrücken. Um die Klemmen nun auf die Pins des Mainboards stecken zu können, muss man ein Stück davon abtrennen. Die Stecker sind innen hohl, so dass man sie einfach auf die Pins aufstecken kann. Eventuell muss man sie dann noch etwas zurechtbiegen, damit sie gut passen. Um zu vermeiden, dass die beiden Klemmen sich später im Betrieb berühren, sollte man sie jeweils mit einem Stück Schrumpfschlauch isolieren.
Kabel sind aus dem Molexstecker entfernt

3. Festplatte am Gehäusedeckel befestigen
Die Festplatte sollte nun gut am Gehäusedeckel befestigt werden. Dazu wurden 4 Tesa-Posterstrips verwendet. Die Position sollte man natürlich vorher austesten, damit sich keine Mainboardteile und die Festplatte im Weg sind. Man sollte auch darauf achten, an welche Seite sich der Adapter befindet und dass das Stromkabel noch bis zu den Pins reicht. Die ungefähre Position kann man auf dem Bild sehen:
Festplatte ist am Gehäusedeckel befestigt

4. Kabel anschließen
Nun muss man nur noch die Kabel anschließen. Beim Anstecken des Adapters an die Platte und beim Anstecken des IDE-Kabels bitte darauf achten, dass Pin 1 immer an der richtigen Stelle ist (Markierungen beachten)!
Die beiden Kabel aus dem Molexstecker (schwarz ist normalerweise Ground) müssen auf die beiden Pins des weißen Steckers auf dem Mainboard in der Nähe des PCI-Anschlusses gesteckt werden. Die richtigen Pins findet man auf dem Bild. WICHTIG: Der Pin, der sich näher am Rand des Gehäuses befindet, ist GROUND.
5V-Ausgang des Futro-Mainboards Stromkabel richtig angeschlossen

5. Futro wieder zusammenbauen
Wenn alles richtig angeschlossen ist, das IDE-Kabel noch etwas verstauen (falten und mit einem Gummi befestigen). Nun kann das Gehäuse wieder zusammengebaut werden. Fertig smile

-- SebastianLoehmann - 09 Feb 2010
Topic revision: r5 - 23 Sep 2014, RainerFink
 
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