Personal Informatics

A Stage-Based Model of Personal Informatics Systems

Ian Li et al. (CHI 2010): A Stage-Based Model of Personal Informatics http://ianli.com/publications/2010-ianli-chi-stage-based-model.pdf

Stages

Preparation Stage
Befasst sich mit Motivation der Nutzer, Daten überhaupt zu sammeln. Außerdem: WAS soll WIE gesammelt werden?

Arten der sammelbaren Medien wird durch die Applikation vorgegeben sein, genau wie die Art der Eingabe. Um den Nutzer zur Aufzeichnung seiner Mediennutzung zu motivieren, sollten ihm bei der ersten Verwendung der Applikation die Vorteile nähergebracht werden. Zum Beispiel:
  • soziale Komponente: Anzeige der Facebook-Freunde, die bereits die App benutzen, sowie ihre letzten konsumierten Medien
  • Informationsvisualisierung: Interessante Graphen zum Mediennutzungsverhalten aller User anzeigen (welcher Kinofilm wird gerade am häufigsten konsumiert? ... etc)
Collection Stage
Barriers und mögliche Wege, diese zu beseitigen:
  • Tool
    • Zeitnahe Eingabe der Daten wird hauptsächlich über die mobile Applikation erreicht.
  • Remembering
    • Nutze Facebook um Reminders zu platzieren ("Was haben Sie heute gesehen/gehört?")
  • Lack of time
    • Ermögliche effiziente Dateneingabe, wenig zeitintensiv (Suggestive search; möglichst wenig erforderliche Eingaben, Rest system-driven aus DB ergänzen; möglicherweise konsumierte Inhalte vorschlagen aus z.B. heutigem TV-Programm, basierend auf Vorlieben des Nutzers)
    • Erlaube Eingabe durch andere Facebook-Nutzer (Person A speichert, dass sie Kinofilm X mit Person B besucht hat => Person B erhält automatisch den Eintrag)
  • Finding data
  • Accuracy
  • Motivation
    • Sozialen Aspekt ausspielen (Was haben meine Freunde konsumiert, wer mag die gleichen Dinge wie ich?)
    • Detaillierte Informationen über die konsumierten Medien anbieten
    • Dem Nutzer neue Inhalte vorschlagen, die seinen bisherigen ähnlich sind
Integration Stage
Barriers und mögliche Wege, diese zu beseitigen:
  • Transcribing data
    • Vielseitige Visualisierungen der Daten anbieten (GoogleCharts?)
  • Organization
    • Daten übersichtlich strukturieren; dem User die Möglichkeit geben, seine Medien auf beliebige Art zu sortieren / filtern / etc.
  • Scattered visualizations
    • Kein großes Problem bei MediaTrack, Visualisierung der Daten wird auf einer Seite bzw. nah verlinkten Seiten zugänglich sein.
  • Multiple inputs
    • Ebenfalls wenig relevant, Daten werden bei MediaTrack zentral verwaltet. Zusatzinfos zu Medien kommen von externen Quellen, ist aber für den User irrelevant.
Reflection Stage
Barriers und mögliche Wege, diese zu beseitigen:
  • Lack of time
    • Effiziente Auswertung der persönlichen Mediennutzung ermöglichen durch aussagekräftige Informationsvisualisierung bzw. Statistiken
  • Visualization
    • User soll Zeitraum relativ frei wählen können, für den er Daten sehen möchte (sowohl short-term als auch long-term Statistiken ermöglichen) => Trends und Muster in Mediennutzung erkennbar machen
  • Self-criticism
  • Interpretation
    • Dem Nutzer wird die Interpretation der Daten zum Teil abgenommen => Auswertung von Lieblingsgenres, -darstellern/-interpreten, -regisseuren, etc.
  • Search
  • No context
  • Sparse data
    • Vorhandene Daten werden durch externe Quellen vervollständigt (Genres, Darsteller, Interpreten, etc.)
    • Fehlende Daten sollen durch den Nutzer auch für vergangene Zeiträume nachgetragen werden können (Unterstütze Nutzer durch z.B. Anzeige des Erscheinungsdatums)
  • Data is not useful
    • Vorteile der Applikation klar machen => Vorschläge neuer Medien auf Basis des Nutzungsverhaltens; Betonung der sozialen Komponente
Action Stage
Was fängt der Nutzer mit den Erkenntnissen über seine Mediennutzung an?
  • Dem Nutzer den Konsum weiterer Medien vorschlagen, auf Basis seines Nutzungsverhaltens
  • Input anderer Nutzer berücksichtigen ("Freund X liest zur Zeit dieses Buch, das auch zu deinen Vorlieben passt", "Freund Y schlägt dir diesen Film vor", etc.)

Barriers Cascade

Barrieren auf einer Stufe wirken sich auch auf nachfolgende Stufen negativ aus => Bei der Entwicklung keine der Stufen vernachlässigen; ganzheitliche Herangehensweise ans Applikationsdesign

Iterative Stages

Applikation soll flexibel sein, um mit sich verändernden Anforderungen durch die Nutzer umgehen zu können:
  • Import von anderen Systemen / Export zu anderen System ermöglichen
  • Verschieden Typen von Daten unterstützen (also: welche Medien kommen in Frage?)

User-driven vs. System-driven

Unterschiedliche Gewichtung in den jeweiligen Stufen des Modells. Grundsätzlich lieber mehr System-driven Anteile (wenig Zeitaufwand/Anforderungen an Nutzer), aber ausreichendes Maß an Kontrolle dem Nutzer überlassen.

Facets

Uni-faceted system <=> multi-faceted system Bei MediaTrack einerseits uni-faceted (nur Mediennutzungsdaten), aber multi-faceted Anteile (verschiedene Medientypen) Ziele:
  • Trotz möglichst vieler verschiedener unterstützter Medien eine einheitlich einfache Dateineingabe (collection stage),
  • Datenauswertung- und visualisierung auch medientypübergreifend (Nutzer die Serie A mögen, schauen sich momentan den Kinofilm B an)

-- PatrickLindemann - 29 Apr 2010
Topic revision: r2 - 01 May 2010, PatrickLindemann
 
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